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IOW40 Starterkit-Platine (Minimalbestückung)

Zum Anschluss von Schaltern, LEDs, 7-Segment-Anzeigen sowie LCD-Displays wird der IO-Warrior 40-Chip von Code Mercenaries verwendet. Der IO-Warrior 40 stellt 4 I/O-Ports zur Verfügung. Jeder Port besteht aus 8 Leitungen, die wahlweise für Eingabe oder Ausgabe genutzt werden können.

Der IO-Warrior stellt u.A. folgende Funktionalitäten bereit, die mit "High-Level-Funktionen" in der Software leicht abgefragt bzw. angesteuert werden können:

  • Anschluss einer 8 x 8-Schaltermatrix für den leichten Anschluss von bis zu 64 Schaltern (an Ports 2 und 3)
  • Anschluss einer 8 x 32-LED-Matrix für den Anschluss von bis zu 256 LEDs (an Port 1).
    Die Ansteuerung erfolgt mittels zusätzlicher Schieberegister und Treiber über den Port 1, Pins 0..3 (vergleiche auch Kap. 4.2.5 in der Beschreibung des IO-Warrior 40-Chips im SDK sowie die Application Note 1 zum IO-Warrior 40-Chip im SDK).
  • Anschluss eines LCD-Moduls (Port 0 und 1).

Der IO-Warrior wird per USB an den PC angeschlossen und wird von diesem als Human Interface Device erkannt. Über dieses Interface stehen dann komfortable Funktionen zum Schreiben und Lesen von Werten zum/vom IO-Warrior zur Verfügung.

Im Bild oben ist das IO-Warrior-Starterkit in der notwendigen Minimalbestückung zu sehen. Das Lochrasterfeld wird für die Befestigung und Verdrahtung der Steckbuchsen für den Anschluss der Schalter bzw. LEDs verwendet.

Der IO-Warrior ist einfach anzusteuern: Unter Visual Basic 6 muss nur die mitgelieferte DLL aus dem SDK auf dem PC installiert sein. Diese stellt alle Funktionen zur Verfügung, die zur Ansteuerung des IO-Warrior benötigt werden. Für Delphi gibt es eine Komponente, die ebenfalls mit dem SDK mitgeliefert wird. Hier geht es ohne Installation einer DLL, da unter Delphi das direkte Ansprechen von Human Interface Devices möglich ist. Um die Steuerung des USB muss man sich in beiden Sprachen beim Programmieren nicht kümmern.

Bezugsquelle für den IO-Warrior ist z.B. eMedia. Weitere Infos zum IO-Warrior gibt's direkt bei beim Hersteller.

Für den Aufbau und Anschluss des Schaltermoduls (ohne Rotaries) der Variante 2 werden alle 64 Positionen des IO-Warriors benötigt. Für den Anschluss der Schalter der Radios ist deshalb ein weiterer IO-Warrior notwendig. Wenn auch alle Schaltfunktionen der Rotaries angeschlossen werden sollen (auch wenn sie z.B. derzeit nicht verwendet werden), ist sogar ein 3. IO-Warrior notwendig.

Für den Aufbau und Anschluss der Variante 1 ist nur ein IO-Warrior notwendig.

Hier? ist die Belegung der einzelnen Matrixpositionen dokumentiert. Die Belegung muss natürlich nicht genau so realisiert werden, sondern kann nach eigenem Geschmack verändert werden. Die Verdrahtung muss dann entsprechend angepasst werden.

Bilder

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Im Bild links ist die IO-Warrior 40-Starterkitplatine in ihrem Standardaufbau zu sehen. Rechts daneben die gleiche Platine, die hier aber nur mit den unbedingt für mein Heimcockpit notwendigen Bauteilen bestückt ist.

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In den Bildern links sieht man beispielhaft die auf dem Lochrasterfeld montierten Steckbuchsen sowie deren Verdrahtung auf der Unterseite. Für die Verdrahtung verwende ich Kupferlackdraht, der direkt an die Kontakte gelötet wird. Die Isolierung schmilzt dabei weg. In die Steckbuchsen werden die Stecker mit den Flachbandkabeln gesteckt, die dann zu den Schaltern (bzw. LEDs führen).

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Das Bild rechts zeigt einen sehr kompakten Aufbau auf einer Starterkit-Platine: Er beinhaltet drei Steckbuchsen auf der linken Seite der Platine, die zu den Schaltern führt, sowie LED-Treiber-Bausteine, die hier allerdings "nur" für 64 LEDs ausgelegt sind. Die Steckbuchse auf der rechten Seite der Platine ist die Verbindung zu den LEDs in den Frontplatten.